ED LUIS AND HIS JAZZ PASSENGERS

Vova Navozenko (UKR), Cornet / Milos Milojevic (SRB), Klarinette / Matyas Papp (HU), Posaune / Manfred Temmel (AT), Gitarre / Eddie Luis (AT), Tuba / Vladimir Vesic (SRB), Schlagzeeug


„The Buddy Bolden Projekt“ - New Orleans in Fehring

So, 29.03., 17.0, Kleiner Kultursaal, Fehring

Hans-Kampel-Platz 1, 8350 Fehring

Das international besetzte Jazzensemble begibt sich auf eine Expedition zur Wiege des Jazz, um dort einer Geschichte nachzuspüren, die einst kein Happy End fand. In einem Konzert mit den ersten Stücken die vor mehr als 100 Jahren in New Orleans Strassen zu hören waren versuchen sie, das Vermächtnis des legendären Musikers Buddy Bolden lebendig werden zu lassen. Für wenige Jahre galt dieser als der ungekrönte König von New Orleans, ehe er den Verstand verlor und 1931 verstummt starb.


 EDUARD LUIS, geboren und wohnhaft in Graz/Österreich, ist freischaffend seit über 20 Jahren als Musiker mit 7 verschiedenen Instrumenten in 5 bestehenden Formationen vorwiegend in Österreich aktiv und dazu auch als Moderator, Dirigent, Sänger, Arrangeur und Lehrer tätig. Seit 2004 unterrichtet der diplomierte Pädagoge  als Lektor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz.

©Lucia_Novak

Das Projekt (& His Jazzpassengers) entwickelte sich aus der Hausband von Joe Zawinuls Birdland, die Eduard Luis zwei Jahre lang als Hausbassist leitete. Die "Tribute to"-Konzerte führen internationale in Österreich lebende Jazzmusiker zusammen und stellen somit eine Kooperation der österreichischen Musikuniversitäten und Konservatorien sowie der freien Szene dar. Mit ständig wechselnder Besetzungen kam die Idee, das Ensemble JAZZ PASSENGERS zu nennen, Passanten und Passagiere die kommen und gehen, wie es das Projekt oder der Abend verlangt. Seit dieser Zeit wurden über 100 JP Projekte gespielt.




Charles Joseph „Buddy“ Bolden  (* 6. September 1877 in New Orleans; † 4. November 1931 in Jackson (Louisiana)), soll der legendäre allererste Bandleader des Jazz gewesen sein. Hauptberuflich war er der Schilderung von Danny Barker nach (der Musiker kannte, die mit Bolden spielten, wie Bunk Johnson) Barbier und Besitzer eines Barbierladens, auch wenn er abends und an Wochenenden mit seiner Band spielte. Nach Donald M. Marquis ist das unwahrscheinlich, er arbeitete aber als Pflasterer. Seine Jazzband wurde wahrscheinlich 1895 gegründet und begleitete in New Orleans Paraden und Tanzveranstaltungen. Von 1900 bis 1906 war er der populärste Musiker der Stadt. Zeitgenossen schildern ihn als jemand, der einen sehr klaren und lauten Sound spielte. Schallplattenaufnahmen machte Bolden nicht, so dass keine Beispiele seiner Musik überliefert sind. 1907 wurde Bolden in eine psychiatrische Klinik aufgenommen, in der er bis zu seinem Tode lebte (damalige Diagnose Dementia praecox, alkoholbedingte Psychose). Die Leitung seiner Jazzband übernahm der Posaunist Frankie Dusen, der schon länger die Band leitete und den zunehmend vergesslichen Bolden schließlich entließ. Die Nachfolgeband wurde dann die Eagle Band, benannt nach dem Eagle Saloon an der Ecke Perdido und Rampart Street, wo die Band von Bolden neben dem Lincoln Park meist spielte (heute unter Denkmalschutz).

Der Musiker und Jazzgeschichten-Erzähler Jelly Roll Morton widmete ihm das Lied „Buddy Bolden Blues“, der auf Boldens Komposition „Funky Butt“ zurückgeht. Er ist Protagonist des Romans „Buddy Boldens Blues“ (Coming Through Slaughter, 1976) von Michael Ondaatje. Um Buddy Bolden und eine (fiktive) Tonwalze, die er 1904 aufnimmt, kreist auch der Roman „Tiger Rag“ von Nicholas Christopher (The Dial Press 2013).

Bolden wurde in einem unbekannten Grab auf dem Holt Cemetery in New Orleans beigesetzt, wo 1998 für ihn ein Denkmal errichtet wurde. Der Verlag buddy’s knife jazzedition hat sich nach ihm benannt. Der wichtige norwegische Jazzpreis Buddyprisen erinnert an ihn.


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