EDDIE LUIS & HIS JAZZ PASSENGERS feat. Tanja Filipovic

Tanja Filipović - vocals / Milos Milojević - sax / Onat Murat - piano / Hrvoje Kralj - bass / Eddie Luis – drums

ENDLICH ELLA!”- Tribute to Ella Fitzgerald

Fr, 11.10., 20.00, Marenzikeller, Leibnitz

Bahnhofstraße 14, 8430 Leibnitz

Ed Luis & His Jazzpassengers - Das Projekt entwickelte sich aus der Hausband von Joe Zawinuls Birdland, die Eduard Luis zwei Jahre lang als Hausbassist leitete. Die "Tribute to"-Konzerte führen internationale in Österreich lebende Jazzmusiker zusammen und stellen somit eine Kooperation der österreichischen Musikuniversitäten und Konservatorien sowie der freien Szene dar. Mit ständig wechselnder Besetzungen kam die Idee, das Ensemble JAZZ PASSENGERS zu nennen, Passanten und Passagiere die kommen und gehen, wie es das Projekt oder der Abend verlangt. Seit dieser Zeit wurden über 100 JP Projekte gespielt.

Die bezaubernde junge Sängerin Tanja Filipović ist seit ihren Kindertagen Ella Fitzgeralds Genuis verfallen und singt ihre Lieder wie niemand sonst.

Seien sie dabei, wenn Eddie Luis wieder und wieder, freudig neue Talente ins Land bringt! Jazz macht glücklich!




Jazzliebe/ljubezen 2019 wird ermöglicht durch die Unterstützung von:

- e-Lugitsch, Gniebing, Bad Gleichenberg und Fehring

- Raiffeisenbanken für den Bezirk Feldbach + Bad Radkersburg

- Stmk. Landesregierung, Abt. A9 – Kultur, Wirtschaft, Außenbeziehungen

- Puchleitner Bau, Feldbach/Mühldorf

- Zotter Schokolade, Bergl/Riegersburg

- Gölles, Edelbrände und feine Essige, Riegersburg


IN LEIBNITZ IST IMMER, AUCH SIXPACK, EINE KARTEN/PLATZRESERVIERUNG ERFORDERLICH !

Tickets: Kulturzentrum Leibnitz (Kaspar-Harb-Gasse 4, 8430 Leibnitz, 03452/ 76506 oder office@leibnitz-kult.at oder 0664 3839999 erforderlich.

VVK: € 15,00 / AK + Ö1Club + Sen.  13,00

Schüler, Zivil-Präsenzdiener, Studentinnen 05,00

inkl. eventueller VVKGeb., freie Sitzplatzwahl !

ACHTUNG ! ! !  „Sixpack“, eine Karte für 6 Veranstaltungen freier Wahl zum Preis von € 48,00. In allen lokalen VVK-Stellen und Kostenfreier Postversand: E-mail, jazzliebe@gmx.at oder 0664 383 9999.


Ella Fitzgerald, wuchs in Yonkers in der Nähe von New York auf und war seit ihrem vierzehnten Lebensjahr als Vollwaise auf sich allein gestellt. Ihr Debüt als Sängerin gab sie mit siebzehn im legendären Apollo Theater in Harlem; das Apollo Theater veranstaltete regelmäßige Amateurwettbewerbe, von denen sie einen gewann. Ursprünglich wollte sie bei diesem Talentwettbewerb als Tänzerin antreten; als der Moment des Auftritts gekommen war, zitterten ihr jedoch vor Aufregung so die Beine, dass sie stattdessen ein Lied sang.

Anfang 1935 traf Ella Fitzgerald erstmals den Bandleader und Schlagzeuger Chick Webb, der gerade auf der Suche nach einer Sängerin war, die neben dem Sänger Charles Linton auftreten sollte. Da Webb auf Grund ihres Aussehens und Auftretens skeptisch war, lud er sie ein, erst einmal bei einem Tanzabend an der Yale University zusammen mit seiner Band zu singen. Der Test überzeugte sowohl das Publikum als auch die Bandmitglieder.

Fitzgerald wurde daraufhin 1935 von Chick Webb in seine Big Band engagiert. 1936 nahmen sie mit Love and Kisses eine erste Platte auf; 1938 hatten sie einen Nummer-eins-Hit: Das fröhliche A Tisket A Tasket – eigentlich ein Kinderlied – machte sie mit Chick Webb zum Star. Ein weiterer Nummer-eins-Hit gelang ihr mit Into Each Life Some Rain Must Fall im Jahre 1944. Fitzgerald konnte sich sowohl in den Pop-, als auch in R&B- und Country-Charts der USA platzieren.

Als Chick Webb 1939 starb, übernahm sie zunächst die Band, die nun unter dem Namen Ella Fitzgerald and Her Famous Orchestra auftrat. Da Ella Fitzgerald aber keine Noten lesen konnte, taugte sie nicht als Bandleaderin. So begann sie 1941 ihre Solokarriere und entwickelte sich zu einer der größten Jazzsängerinnen. 1946 tourte sie mit Dizzy Gillespie und trat in der Jazz at the Philharmonic-Konzertreihe von Norman Granz auf, der sie auch in dem Musikfilm Improvisation (1950) mitwirken ließ. Nach einem Auftritt im Film Pete Kelly’s Blues 1955 ging sie zu Verve Records. Ihr Repertoire reichte von Swing über Bebop, Blues, Bossa Nova, Samba, Gospel und Hip-Hop bis zu verjazzten Weihnachtsliedern. Oft wurde sie die First Lady of Song genannt. Ihr Markenzeichen war eine Gesangsart, die sie mitentwickelte und der sie zu Weltruhm verhalf: der Scatgesang. Charakteristisch ist der jugendliche Charme ihrer Stimme und ihre bis heute unübertroffene Leichtigkeit der Phrasierung, welche es ihr erlaubte, mit einem beachtlichen Stimmumfang von drei Oktaven wie ein Jazz-Instrumentalist zu improvisieren.

Zu Fitzgeralds herausragenden Schallplatteneinspielungen zählen ihre Songbooks der wichtigsten amerikanischen Komponisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, denen sie damit Denkmäler setzte und allen nachfolgenden Sängerinnen Lehrbücher für die perfekte Interpretation der jeweiligen Songs gab.

Der damalige US-Präsident Ronald Reagan überreicht Ella Fitzgerald 1987 die National Medal of Arts. Für andere Plattenfirmen nahm sie später ebenfalls Songbooks auf, unter anderem erneut mit Liedern der Gebrüder Gershwin sowie Cole Porter und Antônio Carlos Jobim. Kolleginnen wie Sarah Vaughan oder Dinah Washington folgtem ihrem Beispiel und nahmen ebenfalls Songbooks auf. Eine weitere bedeutende Einspielung Fitzgeralds gibt es von Gershwins Oper Porgy and Bess, die sie gemeinsam mit Louis Armstrong aufnahm. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Live-Einspielungen der Konzerte von Fitzgerald, die zeigen, dass es keinen Unterschied zwischen einem Studio- oder Livegig bei ihr gab. Die einzigen qualitativen Unterschiede bestehen bei der Aufnahmetechnik. Sie gewann insgesamt 13 Grammys und 1967 den Grammy Lifetime Achievement Award; 1987 wurde sie mit der National Medal of Arts ausgezeichnet.

Sie litt lange Jahre an Diabetes, der gegen Ende ihres Lebens zur Erblindung führte. Eine weitere Folge der Krankheit war die Amputation beider Unterschenkel im Jahre 1993. Drei Jahre später verstarb sie als eine der wichtigsten Jazzsängerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie liegt auf dem Inglewood Park Cemetery in Inglewood bei Los Angeles begraben. ©Wikikpedia

mehr Infos:

www.musikwerkstatt.at  

https://de.wikipedia.org/wiki/Ella_Fitzgerald

www.leibnitz-kult.at

www.jazzliebe.at

LeibnitzKULT






 
 
 
 
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